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Intern
    Tutoren- und Mentorenprogramm KOMPASS

    Frühjahrstreffen des "Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen"

    12. und 13. März 2018

    an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

    Über 60 Vertreterinnen und Vertreter aus dem bundesweiten „Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen“ trafen sich am 12. und 13. März 2018 zum Frühjahstreffen "Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen" an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).

    Im Pre-Workshop begrüßten die Netzwerksprecher Heike Kröpkle und Marko Heyner neue Netzwerkmitglieder und Interssierte.

    Vizepräsident Professor Wolfgang Riedel, Leiter des Projekts „Qualitätspakt Lehre an der JMU“ und Teilprojektleiter des Würzburger KOMPASS Tutoren- und Mentorenprogramms, eröffnete die Tagung und nahm die Akkreditierungsurkunde mit Siegel für das Würzburger Programm entgegen.

    Akkreditierungen von Qualifizierungsprogrammen für studentische Tutoren führt das Netzwerk seit 2016 durch: Es handelt sich hierbei um ein Verfahren der Qualitätssicherung, das gewährleistet, dass diese Programme den geforderten Standards entsprechen. Mit der Akkreditierung haben nun die Gutachter dem KOMPASS-Qualifizierungsprogramm hohe Qualitätsstandards bescheinigt. Das Akkreditierungsgutachten hebt besonders hervor, dass in die Basisschulungen allerFakultäten auch fachspezifische Anliegen eingebracht werden können und zudem die fakultätsübergreifenden Aufbauschulungen den „Blick über den Tellerrand“ und den Kontakt zu Studierenden aus anderen Fakultäten ermöglichen.

    Ebenfalls akkreditiert wurde die Tutorienarbeit der Hochschule Ostwestfalen-Lippe; weitere Hochschulen schreiben derzeit ihre Akkreditierungsanträge. Die Tagungsteilnehmenden wählten Susanne Wesner und Martina Oster als künftige Koordinatorinnen der Akkreditierungskommission.

    In einem Kurzvortrag stellte KOMPASS-Koordinatorin Dr. Petra Zaus das Würzburger KOMPASS Tutoren- und Mentorenprogramm vor.

    Dr. Markus Winkler erläuterte neue Ergebnisse der KOMPASS-Begleitforschung zu den hochschuldidaktischen Eingangsvoraussetzungen studentischer Peer-TutorInnen und deren Entwicklung im Laufe der tutoriellen Tätigkeit. Im deutschsprachigen Raum sind die Lehransätze studentischer Peer-TutorInnen noch wenig untersucht, obwohl diese einen wichtigen Baustein akademischer Lehre darstellen. Ziel des an der Fakultät für Humanwissenschaften initiierten, fakultätsübergreifenden Projekts ist es daher, das Wissen über das tutorielle Lehrverständnis und fachkulturelle Unterschiede zu erweitern und längerfristig in Qualifizierungsmaßnahmen und neue Lehrformate einfließen zu lassen.

    Professor Jürgen Handke von der Philipps-Universität Marburg sprach in seiner Keynote „Digitale Lehre – Lernräume im 21. Jahrhundert“ über die Digitalisierung der Hochschullehre. Diese bewirkt laut Handke – einer der führenden Inverted Classroom-Pioniere Deutschlands und Ars legendi-Preisträger für exzellente Hochschullehre 2015 – massive Veränderungen: Dozierende werden zu Lernbegleitern, die Wissensvermittlung und -erschließung erfolgt in weiten Teilen im Selbststudium – und der klassische Hörsaal verliert zunehmend an Bedeutung. Das Lehren wird mehr und mehr zu einer assistierten Lernbegleitung. Wie diese aussieht, welche Rollen auch studentische Lernbegleiter dabei spielen und welche Entwicklungen an deutschen Hochschulen in nicht allzu ferner Zukunft zu erwarten sind, zeigte der umfassende Vortrag.

    Bei einer Posterpräsentation im Foyer konnten sich die Tagungsteilnehmenden über verschiedene Modelle der Tutorienarbeit austauschen.

    Die Teilnehmenden beschäftigten sich am ersten Tag in zwei Workshops intensiver mit den Themen "Nachhaltigkeit der Tutorienarbeit" und "Digitale Lehre mit E-TutorInnen". Zum Ausklang trafen sich alle Teilnehmenden zum "Workshoppen" mit Weinprobe und Blick von der Dachterrasse über Würzburg.

    Am zweiten Tag der Tagung wurde in sieben Arbeitsgruppen intensiv diskutiert und gearbeitet. Dabei stand immer wieder die Frage nach Verstetigung und Nachhaltigkeit der Tutorienarbeit an deutschen Hochschulen im Raum – insbesondere nach 2020, wenn der Qualitätspakt Lehre als Bund-Länder-Programm enden wird. Im Koalitionsvertrag der CDU, CSU und SPD vom 7.2.2018 findet sich folgender Passus: „Den Qualitätspakt Lehre wollen wir verstetigen und in Anlehnung an die Empfehlungen des Wissenschaftsrates weiterentwickeln und u. a. die innovative Hochschullehre, den hochschulübergreifenden Austausch und die Übertragung erfolgreicher Konzepte wettbewerblich fördern.“

    Mit großer Mehrheit haben die Tagungsteilnehmenden ein bildungspolitisches Positionspapier zur „Zukunft der Tutorienarbeit an Hochschulen“ verabschiedet: http://www.tutorienarbeit.de.

    Hier finden Sie das ausführliche Programm

    Ausblick: Das Herbsttreffen des Netzwerks findet vom 13. bis 14. September 2018 an der Universität Leipzig statt.

    Kontakt:

    Dr. Petra Zaus
    Koordinatorin KOMPASS Tutoren- und Mentorenprogramm der JMU Würzburg
    T +49 931 31-85642
    Mail: petra.zaus@uni-wuerzburg.de

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