Qualifizierung der TutorInnen und MentorInnen

Studierende im Tutorium

Universitäre Lehre – und da bietet die studentische Lehre der TutorInnen keine Ausnahme – ist eine sehr anspruchsvolle Tätigkeit, für die es gilt, gerüstet zu sein. Ebenso groß ist die Herausforderung, junge Studierende zielführend zu beraten, so wie es sich Mentoren zur Aufgabe machen. Durch die professionalisierte Ausbildung im Tutoren- und Mentorenprogramm KOMPASS werden die TutorInnen und MentorInnen auf ihre Arbeit didaktisch und methodisch vorbereitet.

Seit Programmstart bis Februar 2015 wurden insgesamt 271 KOMPASS-Tutoren- und Mentorenschulungen durchgeführt, in denen weit über 2.000 Nutzungsfälle als Schulungsteilnahmen künftiger TutorInnen und MentorInnen zur Qualifizierung für die studentische Lehre und für Beratungstätigkeiten auf Peer-Ebene registriert wurden. 

Seit dem Wintersemester 2013/14 werden auch fakultätsübergreifende Aufbauschulungen angeboten, so dass sich TutorInnen und MentorInnen in der gemeinsamen Beschäftigung mit interdisziplinär relevanten Themen über ihre Tätigkeiten und deren Herausforderungen austauschen können.

Während der 1-2 tägigen Basisschulung (10-20 Arbeitseinheiten, AE = 45 Minuten) werden die TutorInnen und MentorInnen auf die Durchführung eines Tutoriums bzw. Mentorats vorbereitet. In der Nachbereitung (5 AE) werden die geschulten Inhalte vertieft. Über die Teilnahme an der Basisschulung wird eine Bescheinigung ausgestellt. Schulungsthemen sind z. B. Rollenklärung, Kommunikation, Beratungskompetenz, Feedback, Didaktik und Methodik und einiges mehr.

Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit für die TutorInnen und MentorInnen, ein Zertifikat zu erwerben. Das Zertifikat weist die erweiterte Ausbildung als TutorIn bzw. MentorIn nach. Zum Zertifikaterwerb ist es neben dem Besuch der Basisschulung notwendig, Aufbauschulungen im Umfang von 1-2 Tagen (10-20 AE) zu absolvieren, diese nachzubereiten (5 AE) und Individualleistungen (10-20 AE) zu erbringen. Zu den Individualleistungen können – je nach Fakultät und Aufgabenbereich – Portfolioarbeit, Reflexionsrunden und -berichte, Hospitationen, Tutorentandem, Sprechstunden etc. zählen. Für den Erwerb eines Zertifikates sind mindestens 50 und höchstens 60 AE an Arbeitsaufwand erforderlich, 15-25 AE im Bereich Basisschulung und 35 AE in den Bereichen Aufbauschulung und Individualleistungen. Im Bereich Aufbauschulung werden mindestens 15 und maximal 25 AE verlangt, im Bereich Individualleistungen mindestens 10 und höchstens 20 AE.

Hier der Weg zum Zertifikat auf einen Blick:

Zertifikat

Basisschulung

Aufbauschulung

Individualleistungen

 

1-2 Tage

10-20 AE

+ 5AE Nachbereitung

 

1-2 Tage

10-20 AE

+ 5AE Nachbereitung

z. B. Portfolioarbeit jeder Art

Reflexionsrunden/-berichte

(kollegiale) Hospitation

Tutorentandem

Sprechstunden

 

min. 15 - max. 25 AE

min. 15 – max. 25 AE

min. 10 – max. 20 AE

min. 15 - max. 25 AE

35 AE

min. 50 – max. 60 AE