Das KOMPASS Tutoren- und Mentorenprogramm

Mehr Orientierung im Studium

Das KOMPASS Tutoren- und Mentorenprogramm der Universität Würzburg hat zum Ziel, Studierende zu TutorInnen und MentorInnen zu qualifizieren, damit sie jüngere Studierende in der Studieneingangsphase durch intensive Beratung und Betreuung unterstützen und für sie die bestmöglichen Lernvoraussetzungen schaffen können.

Das KOMPASS-Programm bietet in allen Fakultäten Unterstützung und Betreuung in der Studieneingangsphase durch Fachtutorien, Vermittlung von fächerübergreifenden Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens und Lernstrategien sowie Orientierungshilfe bei der Studienorganisation.

Seit Beginn des Projektes im Rahmen des "Qualitätspakts Lehre" haben sich bis September 2016 knapp 1.800 Studierende der Universität Würzburg als geschulte KOMPASS-TutorInnen und MentorInnen für ihre KommilitonInnen engagiert. Das Programm wird in der zweiten Förderperiode des Qualitätspakts Lehre von 1.102016 bis 31.12.2020 fortgeführt und weiterentwickelt.

In zahlreichen Disziplinen wurden die Teilnehmerzahlen in Tutorien auf maximal 20 Studierende beschränkt. Zudem wurden die Tutorien bedarfsgerecht ausdifferenziert und weiterentwickelt und fördern so mit z.T. neu entwickelten Lehrformaten die Kompetenzorientierung der Studierenden. Zudem konnten in vielen Fakultäten zahlreiche neue Tutorienformate konzipiert und eingerichtet werden, mit denen auf die heterogene und jünger gewordene Studierendenschaft zielgerichtet eingegangen werden kann. Die Ansätze der Lehrmethode peer instruction fließen in etlichen Fällen in diese Tutorien ein.

Zusätzlich sind studentische Mentorate (Peer-Mentoring) geschaffen worden. Damit kann Studierenden in den ersten Semestern individuell damit geholfen werden, ihr Studium gezielt und wohlorganisiert zu durchlaufen. Die Mentorenprogramme wurden in einigen Fakultäten der Nachfrage entsprechend modifiziert bzw. in ihrem den fachspezifischen Inhalten übergreifenden Anspruch ausgebaut oder weiterentwickelt.

Für die KOMPASS-Tutorinnen und -Mentorinnen selbst bietet das Programm vielfältige Vorteile: Es ermöglicht ihnen auch eine Weiterentwicklung ihrer eigenen methodischen, sozialen und personenbezogenen Kompetenzen.

Neue Veranstaltungsformate

Innovative Methoden in der studentischen Lehre

Befragungen 

Foto: istock.com/René Mansi

Aufgaben und Zuständigkeiten

Am ZiLS (Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren) der Universität Würzburg wurde 2011 die Stelle einer Projektkoordinatorin eingerichtet: Sie ist zuständig für die Aus- und Weiterbildung der Tutoren- und Mentorenkoordinatoren aller Fakultäten und für die Weiterentwicklung und fakultätsübergreifende Qualitätssicherung des Programmes. Bei der Etablierung von Maßnahmen der Tutoren- und Mentorenqualifizierung kann sie gemeinsam mit den KOMPASS-Koordinatoren die Fächer theoretisch und praktisch unterstützen.

Der Zuständigkeitsbereich der einzelnen Koordinatoren im Tutoren- und Mentorenprogramm liegt jeweils in einer fest zugeordneten Fakultät: Sie sorgen für die hochschuldidaktische Basisausbildung und Weiterbildung der TutorInnen und MentorInnen. Als Ansprechpartner/Innen können sie auch bei Bedarf ihre Fakultät bei der TutorInnen- und MentorInnenakquise und -auswahl unterstützen. In den jeweiligen Fachbereichen sorgen sie mit für die Qualitätssicherung des Programms.

Zusammen mit den verantwortlichen Lehrenden werden Ziele und Entwicklungsprozesse für die TutorInnen- und MentorInnenqualifizierung in den jeweiligen Fächern erarbeitet und fortlaufend bei Bedarf modifiziert.

Die Fachvertreter werden bei der Etablierung konkreter Maßnahmen zum TutorInnen- und MentorInneneinsatz von den KOMPASS-KoordinatorInnen unterstützt. 

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