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    Tutoren- und Mentorenprogramm KOMPASS

    Drittsemesterbefragung zu Tutoren-, Mentoren- und Vorkursprogrammen an der Universität Würzburg

    Foto: R_K_by_einzmed, pixelio.de

    In der Zeit vom 12.01. bis 01.02.2015 hat auf Einladung der Universitätsleitung der JMU die „Drittsemesterbefragung zu Tutoren-, Mentoren- und Vorkursprogrammen“ stattgefunden.

    An der Online-Befragung haben sich insgesamt 682 von 3850 Studierenden mit Abschlussziel Bachelor und Staatsexamen beteiligt, die im Wintersemester 2014/15 im dritten Fachsemester waren.  Damit lag der Rücklauf bei 17,7 %.

    Es ging zum einen darum, herauszufinden, wie potenzielle TeilnehmerInnen an Unterstützungsangeboten zum Studieneinstieg bestmöglich erreicht werden können. Zum anderen sollten Studierende, die bereits an den genannten Programmen teilgenommen haben, eine Einschätzung abgeben, inwiefern sie von der Nutzung der Angebote profitiert haben.

    Die Auswertung der Ergebnisse hat ergeben, dass die Studierenden die Unterstützungsangebote größtenteils mit Gewinn wahrnehmen und dafür plädieren, bewährte Formate beizubehalten. Viele erhoffen sich zudem eine Ausweitung der Angebote und eine bessere Vernetzung und Präsentation von studienrelevanten Informationsquellen.

    Studierende mit Vorkurserfahrung bekräftigten durch ihre überwiegend zustimmenden Antworten, dass die Ziele, die die JMU mit den angebotenen Vorkursen verfolgen, erreicht werden: Erleichterung des Studieneinstiegs durch Vermittlung erster fachlicher Kenntnisse sowie durch Wiederholung des Schulstoffes, Orientierung im Fach und Informationen zum strukturierten Arbeiten und Lernen, Kennenlernen von KommilitonInnen und Aufgabenlösen mit anderen, etc. Eine Reihe von TeilnehmerInnen äußerte den Wunsch nach mehr Vorkursen.

    Die dank der BMBF-Mittel möglich gewordene quantitative Ausweitung des Tutorienangebots schlägt sich darin nieder, dass zu Jahresbeginn 2015 knapp 90 % der Studierenden (=89,4 %) angeben, in den ersten drei Semestern mindestens ein Tutorium besucht zu haben. Während die meisten – nämlich 65 % – angeben, an einem bis vier Tutorien teilgenommen zu haben, vermerken 16,1 % die Teilnahme an 5 bis 6 Tutorien und sogar 10,6 % die Teilnahme an 10 oder mehr Tutorien.

    Gleichwohl werden weitere Fächer, zahlreiche Fachbereiche und sogar gezielt Lehrveranstaltungen genannt, zu denen zusätzliche oder umfangreichere Tutorien gewünscht werden.

    Der Nutzen der Tutorien wird vorrangig in der Wiederholung des Lernstoffes (70,5 %) und somit auch als gute Möglichkeit der Prüfungsvorbereitung (84,6 %) gesehen, die Studierenden schätzen jedoch zudem die Chance vielfältigen zusätzlichen Kompetenzerwerbs und die Unterstützung bei fachlichen Fragen.

    Die Studierenden pflichten mehrheitlich der Einschätzung und Wirksamkeit von Tutorien als niedrigschwellige, diskussionsfördernde und den Stoff durch Übungen und Beispielaufgaben vertiefende Unterstützung bei. Dies belegen bejahende Antworten zwischen 75 % und 90 %.

    Einige Fakultäten bieten mentorielle Betreuung durch Studierende höherer Semester an. Für diese Mentorenprogramme gibt es großes Lob von den tatsächlichen NutzerInnen: 80% der Mentees sahen ihre Erwartungen ans Mentoring erfüllt. Mentoring wird vor allem zur Unterstützung bei der Studienorganisation, zum Erwerb von Schlüsselqualifikationen und bei fachlichen Fragen in Anspruch genommen. Vielen StudienbeginnerInnen kommt es zudem auf die Möglichkeit des allgemeinen Erfahrungsaustauschs mit fortgeschrittenen Studierenden an.

    Durch die Drittsemesterbefragung konnten wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung des im „Qualitätspakt Lehre“ geförderten Projektes „Verbesserte Lehrqualität an der Universität Würzburg (VeLeWü)“ gewonnen werden.

    Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Dr. Petra Zaus, Servicezentrum innovatives Lehren und Studieren.

    Den Ergebnisbericht können Sie hier aufrufen:

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    97074 Würzburg

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